Die Geschichte eines längst überfälligen Mitarbeitenden-Wochenendes

Eines Freitagabends, genauer gesagt am Abend des 03.09.21, trug es sich zu, dass sich 13 Mitarbeitende in der evangelischen Jugend in Neustadt zusammenfanden. Anfangs waren alle noch etwas skeptisch, da sich manche von ihnen noch nie ohne Maske gesehen hatten. Sie ließen sich dann allerdings zu einem Programm im Freien überreden. Mund-Nasen-Bedeckung in der Hosentasche, setzten sich also alle nach einem längst überfälligen „richtigen“ Kennenlernen im Innenhof der Dekanatsjugend ans Feuer und aßen gemeinsam veganen, leckeren (wirklich sehr leckeren) Eintopf und stimmten sich gemeinsam auf die nächsten Tage ein.

In den frühen Morgenstunden des darauffolgenden Samstags (also um 5 Uhr in der Früh) wurden alle Mitarbeitenden einfühlsam aus ihren Schlafsäcken gestampft. Erholt und ausgeruht frühstückten sie zusammen, packten ihre Taschen und machten sich auf die lange Reise nach Rust in den Europapark. Nach einer scheinbar nicht enden wollenden (4 Stunden) Autofahrt, kamen die tapferen Mitarbeitenden dann doch wohlbesonnen an und freuten sich. Es war ein wirklich toller Tag mit vielen Achterbahnen, Wasserrutschen und natürlichen der fantastischen Kulisse des Parks, die die mutigsten der 13 Mitarbeitenden dann durch den Märchenwald und diverse Länder wie Island, Portugal oder der Schweiz bis hin zu den höchsten und schnellsten Achterbahnen führte. Nach einem langen, anstrengenden Tag machten sie sich dann wieder auf den Nachhauseweg.

Am Sonntagmorgen, gegen halb 10, machten sich unsere motivierten Mitarbeitenden dann auf den Weg in schwindelerregende Höhen, nämlich in den Waldseilpark in Rummelsberg. Nach kurzer Einführung suchte sich dann jeder, passend zu seiner persönlichen Lieblingsfarbe, einen Kletterpfad aus, wobei der schwierigste Teil dieses Nachmittags wohl weniger aus dem Klettern an sich, als daraus bestand, nicht auf dem Weg von einem zum nächsten Pfad den Abhang runter zu rutschen. (Es gelang übrigens nicht allen). Nach über 3 Stunden Klettern, Höhenangstüberwinden, Balancieren und Seilrutschen ging es dann für unsere erschöpften Mitarbeitenden wieder zurück nach Hause.